
Das Ende einer Ära: Amex Platinum verliert Lufthansa Lounge-Zugang

Dominik
Es war ein Privileg, das wir jahrelang als selbstverständlich hingenommen haben – und für viele deutsche Karteninhaber war es der Grund, die stolze Jahresgebühr der American Express Platinum zu rechtfertigen. Doch damit ist bald Schluss.
Wie American Express offiziell bestätigt hat, endet die langjährige Kooperation mit der Lufthansa. Ab dem 1. Oktober 2026 bleibt die Tür zu den Lufthansa Lounges für Amex-Mitglieder geschlossen.
Ein herber Schlag für Vielflieger in Deutschland
Ehrlich gesagt, bin ich von dieser Nachricht ziemlich überrumpelt. Erst vor wenigen Monaten hatten die beiden Partner den Zugang zu weiteren Standorten in Deutschland massiv ausgeweitet. Dass man nun so abrupt den Stecker zieht, lässt tief blicken. Wer hier am Ende den Abzug gedrückt hat – ob Lufthansa ihre Lounges exklusiver halten will oder Amex die Kosten scheut – bleibt Spekulation.
Für uns in Deutschland ist das besonders schmerzhaft. Während US-Karteninhaber ein riesiges Netz an Centurion Lounges genießen, war der Zugang zu Lufthansa Senator und Business Lounges für uns der zentrale Benefit, um das Reiseerlebnis an Flughäfen wie Frankfurt oder München aufzuwerten.
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Was bleibt noch übrig?
Amex verweist pflichtbewusst auf die verbleibenden 1.500 Lounges weltweit. Ja, Priority Pass ist nett, und die Plaza Premium Lounges sind oft hervorragend. Aber Hand aufs Herz: An einem deutschen Gateway ist eine Lufthansa Senator Lounge fast immer die bessere Wahl als die oft überfüllten Priority Pass Alternativen "landseitig" oder in abgelegenen Terminals.
Gerade an Standorten wie Düsseldorf wird die Luft nun dünner. Wer dort regelmäßig abfliegt, muss sich ab Oktober 2026 nach Alternativen umsehen.
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Lohnt sich die Amex Platinum in Deutschland noch?
Die Jahresgebühr liegt aktuell bei 720 Euro. Wenn man nun bedenkt, dass einer der wertvollsten Vorteile für "Domestic"-Reisende wegbricht, wird die Luft für Amex dünn. Viele Karteninhaber haben die Platinum-Karte nur deshalb behalten, um sich den mühsamen Run auf den Star Alliance Gold Status zu sparen.
Wenn dieser "Shortcut" wegfällt, rückt das strategische Meilensammeln wieder massiv in den Fokus. Wer weiterhin Premium reisen will, muss seine Strategie anpassen.
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Mein Fazit
Ich bin enttäuscht. Die Partnerschaft hielt fast sieben Jahre und war ein echtes Alleinstellungsmerkmal der Amex Platinum auf dem deutschen Markt. Dass dieser Benefit nun gestrichen wird, ist nach den jüngsten Preiserhöhungen ein weiteres Signal, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis der Karte kritisch hinterfragt werden muss.
Wer jetzt noch schnell Meilen für die Zeit nach dem Lounge-Aus sammeln will, sollte jede Aktion mitnehmen – sei es über Partner wie Amazon oder durch geschickte Gutschein-Kombinationen.
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Was meint ihr: Ist die Amex Platinum ohne Lufthansa-Zugang für euch noch ihr Geld wert, oder ist das der finale Grund für die Kündigung?
Quelle: LoyaltyLobby

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chatKommentare(1)
Bei uns In München im Terminal 2 gibt es ausschließlich Lufthansa Lounges da da war es auch immer sehr angenehm in der Senatoren Lounge zu sitzen und nicht in der überfüllten Business Lounge.
Da hast du absolut recht – für Reisende mit Abflug in München (oder auch Frankfurt) ist das ein herber Verlust. Der Zugang zur Senator Lounge (mit Business Class Ticket) war bisher ein echtes Highlight und ein Alleinstellungsmerkmal der Amex Platinum, gerade weil man dort dem Trubel der oft überfüllten Business Lounges entkommen konnte. Im Terminal 2 gibt es leider kaum adäquate Alternativen zu den Lufthansa Lounges. Ohne diesen Zugang verliert die Karte für Passagiere, die primär ab den großen Hubs fliegen, massiv an Wert. Es bleibt abzuwarten, ob Amex hier mit neuen Partnerschaften (z.B. einem Ausbau der Centurion Lounges in Europa) nachbessert, oder ob viele Vielflieger nun doch den klassischen Weg über den Status bei Miles & More gehen müssen, um wieder in der Senator Lounge zu sitzen.
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