Blaue Miles & More Kreditkarte auf Holztisch neben Notizbuch und Smartphone
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Miles & More Blue: 12 Monate kostenlos + kein Meilenverfall

Travelhacks Autor Dominik

Dominik

calendar_today vor 23 Stundenschedule 14 Min.

Ich habe die Miles & More Blue Credit Card jahrelang als das abgespeckte Anhängsel der Gold Card abgetan. Kleine Schwester, weniger Leistungen, weniger Aufmerksamkeit. Genau diese Reduktion auf das Wesentliche ist aber – ich gebe es zu – ihr größter Vorteil. Denn den einen Punkt, der für die meisten Meilensammler wirklich zählt, kann sie genauso gut wie die teure Gold Card: Solange du die Karte besitzt, sind deine Miles & More Prämienmeilen vor dem Verfall geschützt.

Und aktuell wird das Ganze noch einmal deutlich interessanter: Wer die private oder geschäftliche Blue Credit Card bis zum 30. September 2026 beantragt, zahlt für die ersten zwölf Abrechnungsmonate keinen Kartenpreis. Macht im ersten Jahr eine Ersparnis von kompletten 66 Euro.

Blaue Kreditkarte neben Boarding Pass und Reisepass auf dunklem Untergrund

Kein Prestige-Objekt, sondern ein Werkzeug – und genau das ist hier der Punkt. TRAVELHACKS

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Varianten: Miles & More Blue Credit Card Privat und Business
  • Willkommensbonus Privat: 500 Prämienmeilen + 40 Points
  • Willkommensbonus Business: 1.000 Prämienmeilen + 40 Points
  • Aktion: Bei Antrag bis 30. September 202612 Monate ohne Kartenpreis
  • Kein Meilenverfall, solange die Karte besteht
  • Earning Rate Privat: 1 Meile je 2 Euro Kartenumsatz
  • Earning Rate Business: 1 Meile je 1 Euro Kartenumsatz
  • Freunde werben: 5.000 Meilen pro geworbener Person
  • Revolut-Aufladung: mit der privaten Karte bis 2.500 Meilen / 5.000 Euro pro Monat
  • Einmalig 10 Prozent Rabatt im Miles & More Worldshop
  • Bis zu 25 Prozent Rabatt bei Avis sowie 1.000 Meilen zur Begrüßung bei Avis
  • Sechs Monate Wolt+ ohne Grundgebühr
  • Ab dem 13. Monat: 5,50 Euro monatlich bzw. 66 Euro pro Jahr

Warum die Blue Card gerade jetzt interessant ist

Seien wir ehrlich: 500 Prämienmeilen sind kein Sign-up Bonus (SUB), bei dem irgendjemand vor Begeisterung vom Stuhl fällt. Auch die 1.000 Meilen bei der Business Card sind überschaubar. Wer schon einmal einen vierstelligen Willkommensbonus bei einer Premium-Karte gesehen hat, wird hier müde lächeln.

Deutlich spannender finde ich die zusätzlichen 40 Points – und vor allem die aktuelle Aktion mit den zwölf Monaten ohne Kartenpreis.

Normalerweise kostet die Blue Credit Card 5,50 Euro pro Monat, also 66 Euro pro Jahr. Wer bis zum 30. September beantragt, spart diesen Kartenpreis in den ersten zwölf Abrechnungsmonaten vollständig. Damit nutzt du die Karte ein Jahr lang faktisch gratis – und sicherst dir gleichzeitig den wichtigsten Vorteil einer Miles & More Co-Brand-Kreditkarte: den Schutz vor dem Meilenverfall.

Besonders relevant ist das für alle, die bereits einen größeren Miles & More Meilenbestand angesammelt haben und keinen Frequent Traveller, Senator oder HON Circle Status besitzen. Statt die deutlich teurere Gold Card nur wegen des Meilenschutzes zu beantragen, ist die Blue Card hier schlicht die günstigere Lösung.

Der aktuelle Willkommensbonus im Detail

Miles & More unterscheidet beim Bonus zwischen privater und geschäftlicher Karte:

Miles & More Blue Credit Card Privat:

  • 500 Miles & More Prämienmeilen
  • 40 Points
  • einmalig 10 Prozent Rabatt im Worldshop

Miles & More Blue Credit Card Business:

  • 1.000 Miles & More Prämienmeilen
  • 40 Points
  • einmalig 10 Prozent Rabatt im Worldshop

Wichtig ist die unterschiedliche Laufzeit der beiden Angebote: Der Willkommensbonus wird noch bis zum 31. Dezember 2026 angeboten. Die deutlich attraktivere Aktion mit den zwölf Monaten ohne Kartenpreis läuft aber nur bis zum 30. September 2026. Wer also ohnehin plant, sollte sich an dieses Datum halten – der Rest der Aktion ist danach nur noch die halbe Miete.

Das Kleingedruckte, das du wirklich lesen solltest

Auch hier gilt: Es handelt sich um ein Neukundenangebot.

  • Du darfst in den vergangenen zwölf Monaten keine Lufthansa Miles & More Credit Card besessen haben, die von der Deutschen Bank herausgegeben wurde.
  • Wer dagegen früher eine Miles & More Kreditkarte der DKB hatte, wird dadurch nicht grundsätzlich vom Neukundenbonus der neuen Deutschen-Bank-Karte ausgeschlossen.
  • Es gilt eine Mindestvertragsdauer von zwölf Monaten. Wird die Karte innerhalb der ersten zwölf Monate gekündigt, können die gutgeschriebenen Meilen und Points wieder vom Miles & More Konto abgezogen werden.

Klingt banal, ist es aber nicht: Wer die Karte als reines Ein-Jahres-Gratis-Projekt plant und nach acht Monaten kündigt, steht am Ende möglicherweise ohne Bonus da.

Privat oder Business? Hier liegt der eigentliche Unterschied

Die Blue Credit Card gibt es sowohl als private Kreditkarte als auch als Business-Karte für Selbstständige und Freiberufler. Der für Meilensammler entscheidende Unterschied ist die Earning Rate:

KarteZielgruppeSammelrateKartenpreis

Blue Credit Card Privat

Privatkunden

1 Meile je 2 Euro Umsatz

12 Monate kostenlos, danach 5,50 Euro monatlich

Blue Credit Card Business

Selbstständige und Freiberufler

1 Meile je 1 Euro Umsatz

12 Monate kostenlos, danach 5,50 Euro monatlich

Wer die Voraussetzungen für die Business Card erfüllt und entsprechende geschäftliche Ausgaben hat, fährt hier deutlich besser. Jeder Euro Kartenumsatz bringt eine Prämienmeile – also doppelt so viele Meilen wie bei der privaten Variante.

Was das konkret bedeutet, zeigt eine simple Rechnung:

  • 50.000 Euro Kartenumsatz pro Jahr, private Blue Card: 25.000 Meilen
  • 50.000 Euro Kartenumsatz pro Jahr, Business Card: 50.000 Meilen

Der Unterschied von 25.000 Meilen pro Jahr ist kein Rundungsfehler mehr, sondern ein realer Baustein für den nächsten Burn in der Business Class. Wichtig bleibt allerdings: Die Blue Credit Card Business ist für geschäftliche Ausgaben vorgesehen – nicht als Trick, um privat schneller zu sammeln.

Person bezahlt am Schreibtisch mit Kreditkarte online, daneben Belege und Laptop

Bei geschäftlichen Umsätzen macht 1 Meile je Euro den entscheidenden Unterschied. TRAVELHACKS

Der Kernvorteil: Kein Meilenverfall mit der Blue Card

Das ist der Punkt, um den sich für mich alles dreht.

Normalerweise verfallen Miles & More Prämienmeilen nach 36 Monaten zum Ende eines Quartals, wenn man keinen entsprechenden Elite Status oder einen anderen Schutz vor dem Meilenverfall besitzt. Für jeden, der seine Meilen über Jahre für einen Aspirational Award in der Business oder First Class aufspart, ist das ein permanentes Ticken im Hinterkopf.

Mit einer privaten oder geschäftlichen Blue Credit Card sind die Meilen nach Ausstellung der Karte vor dem Verfall geschützt. Und zwar unabhängig davon, wie viele Umsätze du mit der Karte tätigst. Du musst die Karte also nicht aktiv nutzen – du musst sie nur haben.

Das ist bemerkenswert, weil man für diesen Vorteil eben nicht zwingend die deutlich teurere Gold Credit Card braucht. Wer seine Kreditkarte primär besitzt, um einen größeren Meilenbestand abzusichern, sollte sich sehr genau überlegen, ob er die Zusatzleistungen der Gold Card überhaupt jemals nutzt. Die Blue Card kostet nach dem ersten kostenlosen Jahr lediglich 66 Euro pro Jahr und erfüllt beim Meilenverfall grundsätzlich denselben Zweck.

Eine wichtige Einschränkung, die man kennen muss: Nach Kündigung der Kreditkarte gelten für die gesammelten Meilen wieder die normalen Miles & More Verfallsregeln. Der Schutz ist also an den Kartenbesitz gekoppelt, nicht dauerhaft.

Warum sich Meilen-Einlösungen trotz hoher Zuschläge aktuell trotzdem lohnen können

Meilen sammeln im Alltag

Natürlich sammelst du mit der Blue Credit Card auch bei den täglichen Kartenumsätzen weiter Prämienmeilen:

  • Private Blue Credit Card: 1 Meile je 2 Euro Kartenumsatz
  • Blue Credit Card Business: 1 Meile je 1 Euro Kartenumsatz

Bei der privaten Karte entspricht die Earning Rate damit exakt der privaten Miles & More Gold Credit Card – auch dort gibt es eine Meile für jeweils zwei Euro Umsatz. Wer also allein wegen der Sammelrate zur Gold Card greifen wollte: Es gibt keinen Grund dafür.

Richtig interessant ist erneut die Business-Variante. Eine Meile je Euro Umsatz ist für eine Mastercard in Deutschland eine ordentliche Sammelrate und kann bei Selbstständigen mit höheren Betriebsausgaben schnell für einen erheblichen Meilenzuwachs sorgen. Die Meilen werden automatisch dem hinterlegten Miles & More Konto gutgeschrieben – kein manuelles Nachhaken nötig.

Wer noch schneller sammeln möchte, kann optional die kostenpflichtigen Miles Plus Pakete hinzubuchen, mit denen zusätzliche Meilen je Euro Kartenumsatz gesammelt werden. Ob sich das rechnet, hängt vollständig von deinem Umsatzvolumen und deinem realistischen Punktwert (cpp – cents per point) beim späteren Einlösen ab.

Der Revolut-Trick: kostenlos Meilen generieren – aber nur mit der privaten Karte

Und jetzt kommen wir zu dem Teil, den man in Deutschland selten hat: einer Möglichkeit, Meilen zu generieren, ohne dafür zusätzliches Geld auszugeben.

Der Mechanismus ist simpel: Du lädst dein Revolut-Konto per Miles & More Blue Credit Card auf – der Umsatz zählt als regulärer Kartenumsatz und bringt entsprechend Prämienmeilen. Das Geld liegt danach weiterhin auf deinem eigenen Konto und kann normal ausgegeben oder zurückgebucht werden. Was in den USA als Manufactured Spending (MS) ein eigener Sport ist, gibt es hierzulande praktisch nie – hier funktioniert es.

Der Deckel (Cap) bei der privaten Karte:

  • maximal 5.000 Euro Aufladung pro Monat
  • entspricht bei 1 Meile je 2 Euro maximal 2.500 Meilen pro Monat

Auf zwölf Monate hochgerechnet sind das bis zu 30.000 Meilen pro Jahr, für die du effektiv nichts ausgibst – und im ersten Jahr zahlst du dank der aktuellen Aktion nicht einmal einen Kartenpreis dafür. Das ist, ehrlich gesagt, der stärkste einzelne Grund, sich die Blue Card überhaupt anzusehen.

Warum die Business Card hier ausgerechnet der schlechtere Deal ist

Jetzt kommt der Punkt, an dem die Rechnung kippt – und zwar ausgerechnet bei der Karte, die sonst überall besser dasteht.

Bei der Blue Credit Card Business gibt es kein offiziell kommuniziertes Limit für die Aufladung. Klingt zunächst nach dem großen Los, gerade bei 1 Meile je Euro. Aber: Revolut erhebt für Commercial Cards eine Transaktionsgebühr. Damit zahlst du für jede Aufladung drauf – und aus dem kostenlosen Meilengenerieren wird faktisch ein Meilenkauf.

Und Meilen zu kaufen ist eine völlig andere Rechnung: Sie lohnt sich nur, wenn dein realistischer Punktwert (cpp) beim späteren Burn deutlich über dem liegt, was du pro Meile bezahlt hast. Bei Miles & More mit teils happigem Treibstoffzuschlag (YQ) ist das eine Wette, die ich nicht blind eingehen würde. Mein nüchternes Fazit: Der Revolut-Weg ist ein Argument für die private Blue Card – nicht für die Business.

Smartphone mit Banking-App und blaue Kreditkarte auf einem Cafétisch

Aufladen, Meilen kassieren, Geld behalten – solange man beim Limit bleibt. TRAVELHACKS

Freunde werben: 5.000 Meilen – der unterschätzte Bonus

Der eigentliche Willkommensbonus ist mit 500 bzw. 1.000 Meilen bescheiden. Deutlich mehr Substanz hat das Kunden-werben-Kunden-Programm: Für jede geworbene Person gibt es 5.000 Meilen.

Damit dreht sich die Bewertung des Gesamtpakets spürbar. Wer eine zweite Person kennt, die ohnehin über eine Miles & More Kreditkarte nachdenkt, kann das Ganze gegenseitig aufziehen: Person A wirbt Person B, und bei einer weiteren Karte läuft es umgekehrt. Aus zwei mageren Willkommensboni werden so plötzlich fünfstellige Zahlen im Konto.

Und wenn du niemanden hast, den du werben kannst oder von dem du geworben werden möchtest: Melde dich einfach bei mir. Dafür ist die Community schließlich da – es kostet keinen von beiden etwas und beide Seiten profitieren.

Empfehlungslink für die Miles&More Blue anfordern

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40 Points für den Status – bitte richtig einordnen

Neben den Prämienmeilen gibt es aktuell bei beiden Blue Cards 40 Points für das Miles & More Statusprogramm. Und jetzt der Realitätscheck: Mit 40 Points wird niemand Frequent Traveller oder Senator.

Zur Einordnung:

  • Frequent Traveller: 650 Points, davon mindestens 325 Qualifying Points
  • Senator: 2.000 Points, davon mindestens 1.000 Qualifying Points

Die 40 Points sind also ein netter zusätzlicher Baustein, wenn du ohnehin an einem Status arbeitest – mehr nicht. Als eigenständiges Argument taugen sie nicht.

Und hier kommt der wichtigste Unterschied zur Gold Credit Card: Bei der Blue Credit Card lassen sich die mit Kartenumsätzen gesammelten Prämienmeilen nicht über den sogenannten Meilentausch in zusätzliche Points und Qualifying Points umwandeln. Wer seine Kreditkarte also aktiv für die Statusqualifikation einsetzen will, ist mit der Gold Credit Card klar besser aufgestellt. Das ist keine Kleinigkeit, sondern die eigentliche Trennlinie zwischen den beiden Karten.

Was sonst noch drin ist

Die Blue Card bietet deutlich weniger Zusatzleistungen als die Gold Card – ein paar brauchbare Dinge gibt es aber:

  • 10 Prozent Rabatt im Miles & More Worldshop, einmalig für Neukunden
  • Bis zu 25 Prozent Rabatt bei Avis auf ausgewählte Mietwagentarife, dazu 1.000 Meilen zur Begrüßung bei Avis
  • Sechs Monate Wolt+ ohne die reguläre monatliche Grundgebühr – Achtung: Nach den sechs Monaten verlängert sich das Abo zum regulären Preis, wenn du nicht kündigst. Kalendereintrag setzen.
  • Apple Pay und Google Pay werden unterstützt
  • Verwaltung über das Kreditkarten-Banking bzw. die Miles & More App

Der Avis-Vorteil mit den 1.000 Begrüßungsmeilen ist übrigens der stillere, aber realistisch gesehen wertvollere Bonus im Vergleich zu den 500 Willkommensmeilen der Privatkarte.

Was kostet die Karte wirklich?

Regulär kostet die Miles & More Blue Credit Card 5,50 Euro pro Monat, also 66 Euro pro Jahr – und zwar sowohl privat als auch als Business-Variante.

Aktuell entfällt dieser Kartenpreis für die ersten zwölf Abrechnungsmonate komplett, wenn der Kartenantrag bis zum 30. September 2026 eingeht. Der effektive Kartenpreis im ersten Jahr beträgt damit:

0 Euro.

Erst ab dem 13. Abrechnungsmonat werden wieder 5,50 Euro monatlich berechnet.

Zum Vergleich: Die Miles & More Gold Credit Card kostet 11,50 Euro pro Monat bzw. 138 Euro im Jahr – also mehr als doppelt so viel. Die Gold Card bietet dafür deutlich mehr Leistungen, insbesondere ein umfangreicheres Versicherungspaket und die Möglichkeit, mit Kreditkartenumsätzen gesammelte Meilen in Points und Qualifying Points umzuwandeln.

Blue oder Gold? Die Entscheidungsfrage

Am Ende läuft alles auf eine einzige Frage hinaus: Brauchst du die Gold Card überhaupt?

Wer vor allem eine Miles & More Kreditkarte sucht, um seine Meilen vor dem Verfall zu schützen und gleichzeitig mit Kartenumsätzen weiter Meilen zu sammeln, bekommt beide entscheidenden Funktionen bereits mit der Blue Credit Card. Die private Blue Card sammelt mit einer Meile je zwei Euro sogar exakt genauso viele Prämienmeilen wie die private Gold Card.

Der Aufpreis zur Gold Card bezahlt also im Wesentlichen die zusätzlichen Reiseleistungen – Versicherungspaket, weitere Vorteile und den Meilentausch in Statuspunkte. Wer diese Leistungen nicht nutzt, spart mit der Blue Card langfristig 72 Euro pro Jahr gegenüber der Gold Card.

Im ersten Jahr ist der Abstand durch die aktuelle Aktion natürlich noch größer: Bei Beantragung bis zum 30. September kostet die Blue Card überhaupt keinen Kartenpreis.

Mein Fazit

Ich habe die Blue Credit Card lange als abgespeckte Gold Card gesehen – und genau diese Reduzierung auf das Wesentliche ist ihr größter Vorteil.

Der entscheidende Punkt bleibt für mich der Schutz vor dem Meilenverfall. Wer 100.000, 200.000 oder noch mehr Miles & More Meilen auf dem Konto hat und keinen Status besitzt, will schlicht nicht darüber nachdenken müssen, welche Meilen im nächsten Quartal verfallen. Dieses Problem löst die Blue Card genauso zuverlässig wie die Gold Card – für regulär 66 Euro im Jahr und aktuell im ersten Jahr für gar nichts.

Die 500 Meilen bei der privaten Karte sind kein Grund, deswegen eine Kreditkarte abzuschließen. Auch die 1.000 Meilen bei der Business Card sind kein spektakulärer Willkommensbonus. Die 40 Points nehme ich dagegen gerne mit – und zusammen mit dem kostenlosen ersten Jahr wird daraus ein rundes Gesamtpaket.

Den eigentlichen Ausschlag geben für mich aber zwei Dinge, die auf keinem Werbebanner stehen: die 5.000 Meilen fürs Werben – gerade wenn man sich gegenseitig wirbt – und das kostenlose Meilengenerieren über Revolut mit bis zu 2.500 Meilen pro Monat bei der privaten Karte. Diese Kombination hebt das Angebot aus dem „ganz nett"-Bereich heraus.

Und genau deshalb ist meine Empfehlung diesmal differenzierter als sonst: Die Business-Variante ist beim reinen Umsatz-Sammeln klar überlegen – eine Meile je Euro, also doppelt so schnell wie privat, plus 1.000 statt 500 Willkommensmeilen. Beim Revolut-Weg fällt sie durch die Transaktionsgebühr für Commercial Cards aber zurück, weil daraus ein Meilenkauf wird. Wer also hohe geschäftliche Umsätze hat, nimmt die Business Card. Wer den Revolut-Hebel nutzen will, bleibt bei der privaten.

Wer dagegen Versicherungen, den Meilentausch in Points und Qualifying Points und die weiteren Reisevorteile der Gold Card nutzen will, sollte weiterhin zur Gold Credit Card greifen. Wer aber einfach Meilen sammeln und vor allem vor dem Verfall schützen möchte, bekommt mit der Blue Credit Card ein erstaunlich rundes Produkt. Durch die Aktion mit zwölf Monaten ohne Kartenpreis ist der Zeitpunkt sehr gut – die Uhr läuft allerdings bis zum 30. September 2026.

Wofür sich Miles & More Meilen in der Praxis wirklich lohnen – meine Discover Airlines Business Class Buchung


Und jetzt du: Nutzt du den Revolut-Weg schon, um deine Meilen kostenlos aufzustocken – oder hältst du deine Miles & More Meilen lieber über den Status am Leben? Und falls du für die 5.000 Werbemeilen noch jemanden zum gegenseitigen Werben suchst: Schreib mir einfach. 👇

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